Bayerische Wandmalerei im Gartendorf Wallichen
Bei Gerhard Schuberts Volkskunst denken wohl die meisten Betrachter an alpenländische Lüftl- oder Wandmalerei,
eine Handwerkskunst, die auf die barocke Fassadenmalerei italienischen und süddeutschen Ursprungs zurückgeht.
Erst im 18. Jahrhundert begann diese Gestaltungsrichtung auch im Alpenraum Fuß zu fassen, wo wohlhabende Händler,
Bauern und Handwerker Ihren Reichtum durch üppig bemalte Fassaden zur Schau stellten.
Fassaden-Landschaftsbilder sind es auch, die einzelne Häuser und Lauben der Wallicher Bauern und
Kleingärtner schmücken. Gerhard Schubert versteht sich aber nicht nur auf Garten- und Landschaftsbilder mit Weihern,
Birken und Heidekraut, auch schnitzen kann der gelernte Malermeister. Seine Kleingartenidylle wird durch
ausgefallene Schönheiten – geschnitzte Vögel und farbenfrohe Blumen – bereichert. Der 77jährige zeigt gern
Proben seines Könnens den Vorbeikommenden.
Gerhard Schuberts Volkskunst